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Shiatsu

Anwendungsgebiet:

Shiatsu mit Menschen,
die Missbrauch/Gewalt erfahren haben

Wenn Menschen sehr früh emotionalen, sexuellen Míssbrauch oder Gewalt erlebt haben, können bestimmte Fähigkeiten nicht mehr ausreichend ausgebildet werden. Häufig zeigt sich dies in einer Irritation in Bezug darauf, gesunde Grenzen ziehen zu können, einem unangemessenen Bedürfnis nach Kontrolle, kaum Zugang zu eigenen Emotionen zu erleben oder sehr starke, überwältigende Emotionen zu erfahren.

Shiatsu bietet in der Kombination mit Elementen aus dem Somatic Experiencing einen eigenen Behandlungsansatz an. Über die Arbeit mit ausgewählten Meridianen und Körperstrukturen können neue und positive Erfahrungen mit gesunden Grenzen erlebt werden. Eine prozessorientierte und körperbezogene Sprache unterstützt Sie dabei, im gegenwärtigen Moment zu bleiben, nicht wieder in die "Kellergefühle" abzudriften, sondern ganz bewusst korrigierende Erfahrungen zu erleben. So können die Systeme im Körper in eine regulierte Funktion zurückzufinden. Damit ermöglicht sich  die Chance, mit den Kernbedürfnissen befriedigend umzugehen undentsprechend nachzureifen.

"Der beste Weg, eine postrraumatische Belastungsstörung zu überwinden,
sind neue Erfahrungen,
die dann als Bezugspunkte im Leben dienen."

Anthony William

Das Nerven- , Immun- und Verdauungssystem sind besonders anfällig für Traumen. Wenn sich diese physischen Systeme im Kontext einer traumatischen Belastung entwickeln, dann fehlt ihnen unter Umständen eine grundlegende Gesundheit. Überlebensstrategien sind bei frühen Traumatisierungen notwendiger Weise körperlich, bzw. physische Elemente.

Diese Überlebensstrategien sind verbunden mit Kernbedürfnissen, wie dem Bedürfnis nach Kontakt, nach Bedürfnisbefriedigung und dem tiefen Wunsch sich in Beziehungen sicher und geschützt fühlen zu können. Werden diese Bedürfnisse in der Kindheit nur unzureichend beantwortet, entstehen nicht nur emotionale Defizite, sondern auch physische.